Meinungen zur Impfung

Zitate von Tierärzten, Beratern, Landwirten, Erzeugergemeinschaften zur Ileitis-Impfung

Die Impfung übers Trinkwasser oder Flüssigfutter ist schnell und einfach

„Wir führen die Impfung etwa eine Woche nach Einstallung in die Mast durch. Das ist ganz schnell gemacht, ich brauche pro Stall maximal eine halbe Stunde, dann sind alle Schweine geimpft. Die Wirkung der Impfung ist gleich, egal, ob sie über das Tränkwasser oder Flüssigfutter gegeben wird.“ 


Die Impfung reduziert den Antibiotika Einsatz

„Vor der Impfung stallten wir die Ferkel immer mit einer antibiotischen Einstallprophylaxe ein, diese lassen wir nun weg. Einerseits muss es eine antibiotikafreie Zeit geben, denn der Ileitis-Impfstoff kann nur ohne Antibiotika seine Wirkung entfalten, und andererseits ist diese Behandlung nun gar nicht mehr nötig, weil die Impfung die Schweine so stabil im Darm macht, dass sie gegenüber Erregern viel widerstandsfähiger sind.“
„Durch die Einsparung von Antibiotika ist die Ileitis-Impfung sehr interessant. Und sie macht die Schweine gesundheitlich stabiler, sie wachsen gleichmäßiger. Dadurch sind die Partien einheitlicher zu vermarkten, was in der Summe den Impfstoffpreis wieder ausgleicht.“


Die Impfung gegen Ileitis ist hochprofitabel und schafft mehr Leistung im Schweinestall!

"Ich impfe seit einiger Zeit die Ferkel, die ich mäste: Die Verluste in der Mast sind auf 2 Prozent gesunken. Die Gruppen sind gleichmäßiger und wachsen nicht mehr auseinander."

In der Betriebszweigauswertung eines Mitgliedes stellen wir fest:

  • Reduzierung der Verluste um 1/3 auf knapp 3%: "Allein die Reduzierung der Verluste deckt die Kosten der Impfung" 
  • Verbesserte Futterverwertung um 0,16 auf 1:2,74 
  • Deutlich gleichmäßigeres Wachsen der Schweine 
  • Keine Bestandsbehandlugen mehr erforderlich 
  • Insgesamt deutlich stabilere Tiergesundheit

"In einem Betrieb ohne sichtbare Ileitis-Erkrankung wurde der Impfstoff eingesetzt. In diesem Betrieb gab es kein Kümmern, kein Auseinanderwachsen und keinen Durchfall. Ledigliches leichtes Kleckern. Seit einiger Zeit werden die Absetzgruppen abwechselnd geimpft bzw. nicht geimpft. Die Ileitis geimpften Gruppen haben die nicht geimpften überholt bei 3 Wochen Altersunterschied!!!
In allen Betrieben, die wir geimpft haben, sehen wir keinen Durchfall mehr. Die Partien wachsen gleichmäßiger, die Zunahmen sind deutlich besser. In den wenigen Fällen, in denen es nicht funktioniert hat, war der Impfzeitpunkt falsch, oder es wurden andere Erreger nachgewiesen."

"Durch die Impfung haben wir weniger Kümmerer in der Aufzucht und gleichzeitig Wachstum in der Mast."

"Bereits während der Aufzucht konnte ich deutlich erkennen, dass die behandelten Ferkel immer weniger auseinander wachsen und besser zunehmen."

Durch die Ileitis-Impfung ist es im Betrieb Brokamp gelungen, die Verluste, welche aufgrund der akuten Ileitisinfektion entstanden sind, entscheidend zu senken. Auf den Einsatz von Tylosin kann verzichtet werden.

In allen Betrieben der BHZP-Erzeugergemeinschaft Niedersachsen-West wird die Impfung der Jungsauen als Standardmaßnahme etabliert.

"Durch die Reduzierung der Verluste sind die Impfstoffkosten mehr als gedeckt. Zusätzlich konnten die Behandlungskosten durch den Verzicht auf Tylosin, Vitamin- und Aminosäuren-Vormischungen um 1,83 Euro/Tier gesenkt werden."

"Durch die Behandlung mit Tylosinphosphat ließen sich zwar die Durchfälle stoppen, das Auseinanderwachsen blieb jedoch. Und auch die Verluste besserten sich kaum. Die Tylosinbehandlung wäre ein Drittel billiger, aber eine antibiotische Dauerbehandlung kommt für mich nicht in Frage. Die Imipfung macht sich allein schon durch das zügigere Räumen der Abteile bezahlt."

"Bisher fiel jedes sechste Tier aufgrund des geringen Gewichts aus der AutoFOM Maske. Das hat richtig Geld gekostet. Bei den verbesserten Magerfleischanteilen und der Reduktion leichterer Tiere durch die Ileitis-Impfung muss ich nicht lange überlegen, gegen Ileitis zu impfen."